Aus Liebe zur Musik - der HiFi Podcast

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Transkript

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00:00:01:

00:00:20: Hallo, herzlich willkommen in die Runde heute mit einem ganz besonderen Gast.

00:00:24: Jürgen Strauss aus der Schweiz hat den weiten Weg hin zu uns nach Koblenz gefunden.

00:00:29: Herzlich Willkommen Jürg, schön dass du da bist!

00:00:31: Vielen Dank für die Einladung, das habe ich sehr gefreut.

00:00:33: Ich komme gleich mal hierher.

00:00:34: Sehr gerne.

00:00:35: wir freuen uns nämlich liebig weil es gibt viel zu erfahren.

00:00:38: Jawohl.

00:00:38: Ich hab im

00:00:39: Vorbereitung natürlich schon ein paar Videos von dir gesehen und von deinem Redefluss.

00:00:44: Also du weißt viel und kannst das auch gut mitteilen, finde ich weil du so bildlich sprichst und da freu' ich mich drauf!

00:00:49: Aber wir wollen jetzt in diesem Podcast hier einfach uns ein bisschen auf deine Person konzentrieren, auf deinen Schaffen quasi, weil wir heute und morgen ganz sportlich unterwegs sein werden und gemeinsam über deine Produkte was drehen werden Einzelvideos.

00:01:05: Deswegen können wir jetzt in Ruhe auf deine Personen eingehen.

00:01:07: Und da würde mich zuallererst mal interessieren wie kommt es dass du so musikbegeistert

00:01:12: bist?

00:01:15: Ich glaube, es gibt keine wirklich besonderen oder spezifischen Ereigniserlebnisse in meinem Leben die mich direkt so mit Musik verbunden hatten.

00:01:28: Reingeschlädt würde ich mal sagen!

00:01:32: Erweinen könnte ich.

00:01:34: Meine Eltern hatten ein Kassettenrekord, das war unsere Stereoanlage und eine begrenzte Anzahl von Kasseten Und wie mir meine Mutter erzählt hat – und ich habe es auch noch in Erinnerung – eine dieser Kassette waren Mozarts Zauberflöte.

00:01:49: Die hatte ich mir gekrallt als ich irgendwie, ich weiß nicht, zehn Jahre alt war oder was.

00:01:54: Und ich habe die so lange gehört, bis sie mir den Kassettenrekorder und die Kassette weggenommen haben.

00:02:02: Diese Ofer beschäftigt mich übrigens tatsächlich bis heute, weil das Libretto aber nicht nur das Librettto ist überaus kompliziert und facettenreich.

00:02:10: Und es gibt Forschung bis heute.

00:02:11: Jan Aßmann und andere tun das.

00:02:14: Ich am Rande auch – das ist ein Werk, das mich wirklich umtreibt!

00:02:17: Dann gibt's natürlich eben so'n paar Aha-Erlebnisse wie Zum Beispiel in der Tonhalle in Zürich, da ich vielleicht fünfzehn-sechzehn Jahre alt bin.

00:02:30: Ich bin mit einem Bekannten hingegangen und habe zum ersten Mal eine große Symphonie mit großer Besetzung gehört.

00:02:37: Und weil wir viel zu spät dort waren hatten wir nun noch letzte Reskarten erhalten.

00:02:42: das hat dazu geführt dass wir hinter dem Orchester in einer Ecke gesessen haben und

00:02:48: direkt

00:02:48: vor mir aufgebaut die grosse Konzertrom.

00:02:52: Also irgendwie, so ein Fass.

00:02:56: Und gespielt wurde le Sacre du Prenton.

00:03:00: Wer das Stück kennt weiß diese Riesige-Konzertrom wird eingesetzt und die schlagen wirklich drauf.

00:03:09: Wenn man dann also drei Meter entfernt in der Ecke sitzt... Das ist wie eine Explosion.

00:03:15: Also das war absolut unglaublich.

00:03:18: Und zwar im Bassbereich habe ich vorher nie gehört und es kann eben auch nicht mit dem Klang einer Pauke zum Beispiel so gelichen werden, unter die Scharf und attackieren können.

00:03:27: Und ein Konzert Drommel an Stiphol macht BUM!

00:03:30: geht tief runter.

00:03:34: Das reicht für mich völlig, um mich glücklich zu machen.

00:03:39: Schon mal was geboten?

00:03:41: Du suchtest früher schon ruhig etwas lauter sein.

00:03:43: Ja unbedingt!

00:03:44: Da könnte ich natürlich anschließen.

00:03:46: als mein Bruder.

00:03:47: Ich hatte einen drei-jährigen älteren Bruder der hat ein Lautsprecher mal gekauft und als er nicht da war habe ich mir die Lautsbrecher gekraut und hab sie so aufgestellt links rechts oder damit man wirklich auch so konzipieren kann.

00:04:02: Und dann ist aber meine Mutter recht eilig gekommen und hat diesen großen Vergnügen einen Ende bereitet.

00:04:09: Aber das war ein großes Vergnügen, also solche Dinge.

00:04:12: Vielleicht ein letztes Beispiel dazu ich war dann auch Über Umwegen, da war ich aber schon etwa siebten, achtzehn Jahre alt.

00:04:18: Da konnte ich in einem großen Musikstudio in der Schweiz Pink Floyd den Final Cut über eine große Monitoringanlage anhören mit voller Dynamik und das war natürlich auch ein tolles Erlebnis.

00:04:30: also wenn man das zuvor nicht hört oder nie gehört hat Und dann kriegt man so einen Trackmal Das war noch mit Dolby Esser natürlich abgespielt Ja, und dann weiß man was geht.

00:04:45: Also solche Dinge, das habe ich schon auf den Pfad gemacht.

00:04:48: Aber eigentlich nicht spezifisch ein musikalisches Interesse.

00:04:52: Wie kam es dazu?

00:04:54: zu dem Wunsch quasi, dass beruflich auszuüben?

00:04:56: Was hast du gelernt?

00:04:59: Ich habe ab sechzehn eine Lehre zum Physiklaborant gemacht.

00:05:03: Das habe ich in Zug gemacht, dort gab's damals die große Firma Landis & Gier Ein für Schweizerische Frauen ist ein sehr großes Industrieunternehmen, von fünftausend Personen alle an einem Ort.

00:05:17: Und Physiklaborant ist eigentlich ein anderes Wort für Experimentator.

00:05:23: Das ist ein Berufsbild des Neunzehnten und des Vierundzwanzigsten Jahrhunderts aber die haben das bis in die Achtziger Jahre durchgezogen.

00:05:31: Der Physiklabrant war als Berufspiel konzipiert zwischen den Doktoren und Professoren, die mehr theoretisch irgendwelche physikalischen Ideen haben.

00:05:40: Und wie übersetzt man das in etwas, was man ausmessen testen und so weiter kann?

00:05:46: Das ist die Rolle des Physiklaboranten.

00:05:49: Für diesen Job, das ist ein Generalist der Technik.

00:05:51: Das ist völlig anachronisch heute oder in dieser extremen Arbeitseiligkeit.

00:05:55: So hatte ich das Glück wesentlich Elektrotechniker, aber eben auch Mechanik, Optik, Akustik ausgebildet zu werden.

00:06:03: Und ich habe das kürzlich meinen Studierenden in Zürich an der ETH erzählt und die konnten das gar nicht glauben, dass ich dort begrüßt wurde mit den Worten wir erwarten nicht von euch Lehrlingen, dass ihr produktiv seid.

00:06:15: Wir erwarten von euch, dass sie spielt.

00:06:17: Guck mal!

00:06:19: Oder?

00:06:19: Und aus einem Sechzehnjährigen war ich für

00:06:21: so etwas, da mussten

00:06:22: man das nicht lange erläuten... ...und so kam es eben dazu, dass sich dann also mit acht Zehnen glaube ich hab' ich die ersten langsprechig wollte nur langsprecher für mich.

00:06:30: Ich hatte kein Geld.

00:06:31: Und also kauft man ein paar Treiber und baut ein großes Gehäuse, und schaut mal hin, wie man kommt.

00:06:37: Das hat dann Verlüffend gut geklappt!

00:06:39: Und ich hab' dann mit neunzehn glaub ich die erste Konstruktion in Lizenz verkauft... ...und da hatte ich eben bemerkt das macht mir nicht nur Freude weil ich danach gute Speakers für mich selber habe sondern ich kann auch noch Geld damit verdienen.

00:06:53: Und so kam es dann dazu dass sich etwa ab... zwischenzeitlich habe ich für bestimmte Hersteller z.B.

00:07:04: Pega war mit dabei, Lautbrecher entwickelt und danach habe ich mich aber selbstständig gemacht.

00:07:11: Ich habe eigentlich zwei völlig unabhängige Interessensgebiete.

00:07:18: das eine ist philosophisch-historische Art und das andere ist eben Technik.

00:07:22: Und als ich mit dieser vierjährigen Traumausbildung, ich kann das gar nicht anders nennen.

00:07:28: Mit zwanzig Jahren das abgeschlossen hatte war für mich eigentlich klar... Ich mache nicht das was meine Kollegen machen nämlich eben an die höheren Schulen gehen sondern ich gehe jetzt mal im zweiten Interesse nach Und um das möglich zu machen, und ich wollte nicht studieren.

00:07:43: Es ging mir nicht darum, Abschlüsse zu machen weil... Ich hatte einen Job und ich mochte das gerne.

00:07:49: also wollte ich das auch weiter tun und ich habe schon bemerkt, dass ich kein Geld damit verdiene oder?

00:07:54: Also hab' ich Geld damit fürdient und habe Bescheiden gelebt und das hat mir fünfzehn Jahre lang Zeige gegeben frei zu studieren was ich wollte.

00:08:02: In meinem Fall war das Philosophie mit der Literatur Musikgeschichte dann zunehmend Technikgeschichte Kulturgeschichte allgemein.

00:08:10: Das ist sehr spannend.

00:08:11: Sehr, sehr breitbandig das Ganze.

00:08:13: Ja für mich ja!

00:08:15: Und ich hatte nie die Überlesung, dass sich diese beiden Gebiete jemals verschränken würden und heute ist das nicht für alle aber für einige der Arbeiten, die ich mache von ziemlich fundamentaler Bedeutung.

00:08:27: Gibt es da Überschneidung zwischen Philosophie- und Lautsprecherentwicklung?

00:08:31: Ja so direkt natürlich nicht!

00:08:32: Aber insbesondere über die ganzen historischen Aspekte Technikgeschichte kann man natürlich immer auch philosophisch reflektieren.

00:08:42: Wenn ich jetzt zum Beispiel eben Aufgabestellungen habe, dass sich für Konzertsäle oder Auditorien und andere Dinge mehr Raumakustik-Designs machen soll – also auch Entwurf dafür.

00:08:56: Dann kann ich meine Konzepte um damit in Webbewerben und anderen Orten durchzukommen, eben auch historisch... unterfüttern und zeigen, das ist eine Tradition hier brechen wie sie.

00:09:07: Das hat diesen Vorteil, das hat den und das wissen wir als Erfahrungen aus der Tradition heraus.

00:09:12: Und das ist das was sehr viele andere Akustikbüro aus die natürlich auch über alles als Genieuswissen verfügen um etwas man braucht und so was zu tun nicht haben.

00:09:22: Und da sind erhebliche Bewertsorte.

00:09:27: Jetzt sind wir ja schon dahin gekommen, aber wie kamen wir da hin?

00:09:29: Also vom Lautsprecherentwickler und dann Selbstständigkeit.

00:09:33: Und in diesem Studium quasi von Philosophie

00:09:36: etc.,

00:09:36: Historie.

00:09:38: Wie kommt man zu einer Raumakustik?

00:09:39: Das ist ein weiterer Aspekt jetzt zumindest auch an der Kundenansprache.

00:09:44: Wenn man das jetzt quasi anbietet... Wie kam das?

00:09:47: Dass du dafür gefragt wirst!

00:09:51: Also zunächst habe ich natürlich mal einfach Raumakustik-Designs für mich selbst, für meine Anwendungen gemacht und dann hat das sicherlich begonnen mit Musikstudios.

00:10:00: Dass ich Studieräume also Wiedergabereime gemacht habe, dann hab' ich Raumakastikdesigns gemacht für Aufnahmeräume.

00:10:09: Dann hatte ich Gelegenheit an verschiedenen Architekturwebewerbenteil zu nehmen Richtung Konzertzeile kleinere, größere.

00:10:17: Dort habe ich dann eben Konzepte vorgelegt, bis sich daneben ... Ich mache jetzt nur dieses eine Beispiel.

00:10:24: Das sind etwa dreizehn Jahre oder so Beauftragte für das Art Lab in Frankfurt wie das Max Planck-Institut Und ich habe ja keine Ausbildung als Raumakustiker, null.

00:10:40: Das ist Learning by Doing und das bin

00:10:43: ich

00:10:43: ein Einradetaktismus.

00:10:46: Ich denke dort könnte man vielleicht einen Punkt noch machen.

00:10:49: Es gilt dann auch für die Elektroakustik.

00:10:52: Ich meine, eine Firma wie Taipial hat sehr viel mehr Aschiniörpaul als ich.

00:10:56: Das kann keine Frage sein!

00:10:58: Oder eben im Bereich der Raumakustik was weiß ich?

00:11:01: Artec New York oder Müller München?

00:11:04: Die haben Teams von Aschniören und ich bin alleine.

00:11:08: Ohne jetzt wirklich zu wissen aber einfach so passieren auf meinen Erfahrungen und meiner Einschätzung was unterscheidet diese großen berühmten renommierten Büros von mir?

00:11:18: Ich bin ein sehr erfahrener Hörer und das sind die in der Regel nicht.

00:11:23: Das heißt, ich kann aus eigener Hörenfahrung und aus der historischen Entwicklung dieser Dinge argumentarien aufbauen und kommentieren, die in den Regeln andere große Büros nicht können oder nur eingeschränkt werden.

00:11:39: Der technische Aspekt ist ein vordergrund und wird eine Raumeinmessung gemacht, dann wird umgesetzt.

00:11:45: Ja, sehr vieles ist reine technische Raumakustik!

00:11:49: Und wenn man sich eben die Ausbildungsgänge, ich kenn sie in der Schweiz und ich habe ja auch Architekten und Thornmeister ausgebildet, tut das teilweise immer noch... anschaut, das ist sehr techniklastig.

00:12:01: Und eben Klangästhetik spielt eine ganz umzugeordnete Rolle.

00:12:06: Erstaunlich?

00:12:06: Ja, komplett erstaunliche!

00:12:08: Aber wir versuchen jetzt, dass andere auch in Zürich Schritt für Schritt zu ändern haben, dass Immersive Design Lab aufgebaut und so weiter, dass man das Schritt-für-Schritt handeln kann.

00:12:17: Aber die heute lebenden Plusmills in meinem Alter kommen eigentlich rein aus einem technischen Raum.

00:12:27: Wie kam es dann, du hast schon angesprochen, das Lab?

00:12:29: Also wie kam es dazu, dass du so ein einmaliges Gebäude zumindest, würd ich mal sagen.

00:12:38: Da habe ich natürlich ein paar Fragen zu, aber wie kam das?

00:12:41: Der Ursprung dieser Idee hast du ja gerade geschildert... Vielleicht nur

00:12:44: ganz kurz zu erklären was das überhaupt ist.

00:12:46: Genau und was ist das?

00:12:48: Weil die eine oder andere wird gar nicht wissen, was du da Tolle stehen hast.

00:12:53: Also wir haben in Bern genauer in Waben, das ist gerade so an der Stadtgrenze.

00:12:58: Haben wir das SM-Music Lab aufgebaut und eröffnet haben wir das Jahr zwanzig zu zwanziger.

00:13:04: Und wie kommt es zu sowas?

00:13:07: Die kurze Antwort ist Wie fast bei allen Dingen Zufall!

00:13:14: Ich hatte ein Leben lang in mehr oder weniger, in Untergaragen bedien ungearbeitet.

00:13:19: Als ich nehm ihn einen Raum baute und so um das Rakustisch tauglich ist und beginnen zu arbeiten... ...und ich bin eigentlich auch davon ausgegangen dass es sein Leben lang so bleibt.

00:13:29: Das war jetzt für mich völlig okay.

00:13:32: Und dann hat sich eben durch verschiedene Zufälle, ich hatte das nicht auf dem Radar, ich hätte das von mir aus nicht gemacht Und das ist eigentlich ein klassisches Musikstudio mit einem Aufnahmeraum, mit variabler Raumakustik und mit einem Wiedergaberaum der wirklich ganz ausordentlich ist.

00:13:56: Erleben hundert Tonnen Material haben wir gebaut um Raum, also um Grundruhe zu erzeugen.

00:14:01: Wir haben eine stabile Nachhaltzeit von Ohlkommandreisekunden übers ganze Band und wir haben eine Abhördistance von vier Kommassiven Metern die wir natürlich nur mit Linienkeilen überbrücken können.

00:14:14: Und mit diesen Lautsprechen die ich natürlich für diesen Zeug entwickelt habe, haben wir also volle Bandbreite, volle Dynamik bei extrem geringen Verzerrungen in den Vierundzwanzig Punkt vier System in Bern.

00:14:27: Das heißt, ich kann von Mono über Stereo jedes Sorrent Format, jedes dreite Audioformat machen, spielen und hören.

00:14:37: Und da ist der Hörraum den du gerade geschildert hast?

00:14:40: Und daher auch unter anderem das Gewicht war ja dann quasi ... War sogar das erste Klauschen was robotisiert aus Leben gedruckt wurde.

00:14:48: Man muss vorstellen wie eine Kuppel oder so ein Raum in Raum mit ...

00:14:51: Nee es ist eigentlich ein Zylinten.

00:14:54: Also gefertigt wurde das Lab, also wir nennen das der Lab.

00:14:59: Das ist ein normaler Industrieroboter, nehmt Durchmesser vielleicht zehn Zentimeter, eine vielleicht zwanzig Zentimeter große Lehm, also Sand Wasser Lehm sonst nichts keine Zusatzstoffe nicht.

00:15:15: Das kommt aus einem Extruder raus, selbst eine kompakte, nasse Masse.

00:15:20: Und der Roboter packt das und im richtigen Winkel an den richtigen Stellen verpresst er das mit zweihundert Kilo.

00:15:26: Zweihundreißigtausendmal hat er das gemacht und so ist das über drei Monate durch Meister elf Meter Höhe fünf Meter eine freitragende Lehmwand geworden mit dicker etwa siebzehn Zentimeter.

00:15:42: Wer entwickelt denn sowas?

00:15:44: Die ETA in Zürich, das habe ich sonst nicht gegangen.

00:15:46: Und wenn das nicht ein Projekt der angewandten Forschung gewesen wäre, dann würde man als Bezahler können.

00:15:52: Ja genau.

00:15:52: Das hat aus einem Team von Lehmspezialisten zusammen mit dem Verfahrenspezialisten der ETA In Züricher haben zuerst während einem halben Jahr Materialprüfungen, Prototypen bauen und dann hat er aufbau begonnen.

00:16:07: Wahnsinn!

00:16:08: Wie kommt man auf Leben?

00:16:09: Lehm ist in der Architektur ein großes Thema aus bauökologischen Gründen.

00:16:17: Beton und Ziegeln braucht Unmengen an Energie, bis das genutzt werden kann.

00:16:25: Ich habe das erst in diesem Zusammenhang erfahren.

00:16:28: Ein ordentlicher Ziegel muss drei Tage lang bei Tausend Einhundert Grad gekocht werden.

00:16:33: Also nicht nach halben Stunden!

00:16:35: Drei Tage, elfund Grad.

00:16:37: Das braucht Energie.

00:16:39: Am Schluss kostet so ein Teil eine Euro.

00:16:41: Und deshalb ist das überhaupt in der Architektur ein großes Thema und Lehm ist ja eigentlich unlimitiert verfügbar.

00:16:50: Mit Lehmbau haben wir in Deutschland und auch in der Schweiz eigentlich eine erstaunlich große Tradition.

00:16:57: Das wurde zum Beispiel oder in der DDR nach dem Krieg hatten die kein Geld mussten auch Wohnungen bauen, weil alles zerstört war.

00:17:06: Dann haben die Lähenbau gemacht und viele dieser Bauten ständig bis heute werden sehr geschätzt.

00:17:13: Raumklima,

00:17:13: etc.,

00:17:14: ja.

00:17:15: Das Raumkliima zum Beispiel?

00:17:16: Ja, Raumklinia oder was es in der Feuchtigkeit aufgibt ab.

00:17:19: Da isoliert das sehr gut, das kostet nicht viel.

00:17:22: Und wenn man genug davon hat, füllt man's einfach mit Wasser auf den Punkt des Alps.

00:17:28: Man kann das an der Nordsee wieder aufbauen!

00:17:33: Also das ist mit ein Hintergrund.

00:17:34: Aber dann war es auch interessant, weil ich wollte eigentlich zum nächsten Backstein-Bau haben und hatte mir zwei Ägypter ausgesucht die auf einem YouTube Video gesehen haben wie die unfassbare Dinge machen mit Ziegelsteinen.

00:17:47: Das bestreit jedes Maß!

00:17:49: Und weil ich zufälligweise einen mir bekannten Ägyptologen kannte der in Cairo Immer wieder unterwegs, es hat er tatsächlich diese Boys gefunden.

00:18:00: Ach nein!

00:18:00: Aus dem Video?

00:18:01: Ja.

00:18:02: Und wir hatten mit denen bereits alles freien Part damit die nach Bern kommen und auch innerhalb von etwa drei Monaten dieses Teil hochziehen.

00:18:10: Dann hätten wir fantastische Ornamente gehabt.

00:18:13: Ich wollte das so.

00:18:15: Und dann kam Covid... Dieser Roboter, der rede in Zürich sollte eigentlich in Tokio ein Pavillon bauen aus Holz.

00:18:23: Covid hat das verhindert und damit war der Roboter frei Und damit hatten wir einen Slot, um diese angewandte Forschung zu machen.

00:18:29: Die Professorgrammatia Kohl, mit der ich das gemacht habe.

00:18:32: Mit dieser Professur arbeitig seit mehr als fünfzehn, eher zwanzig Jahren zusammen und die haben sich dann gemeldet falls ich so irgendwie eine spannende Aufgabe hätte, irgendwie mit Lämpau und so was.

00:18:43: und Robotik... Das ist ja wirklich zukünftig

00:18:46: so gar nicht.

00:18:47: Aber nach meiner Erfahrung ist das charakteristisch.

00:18:54: Es braucht einfach Gelegenheit.

00:18:56: Da muss man wach genug sein, sie wahrzulehnen.

00:18:57: Ja gut!

00:18:58: Man muss es nicht greifen.

00:19:00: Also wer das jetzt akustisch... ...muss sich doch anders verhalten haben?

00:19:03: Also werden Sie jetzt Backstein nehmen oder ob ich Leben nehme?

00:19:06: Das ist Raum in Raumbeiweise.

00:19:09: Bei Ziegen und beim Lämen interessiert uns nur die Masse.

00:19:13: Ich hätte's lieber im Blygos gemacht, aber... Also es geht nur... Oder das ist Raum-in-Raumbauweise.

00:19:23: Also man hat eine Feder, das sind Schaumstoffe am Boden und dann die Masse da rauf.

00:19:27: Das gibt ein Massefertesystem, acht Hertz in unserem Paar.

00:19:31: Und die äußere Wand resoniert auf acht Hertz und der innere Raum auf elf.

00:19:38: Insgesamt sind es hunderte Tonnen.

00:19:42: Also hier für die äußere Wand, das ist völlig egal.

00:19:47: Und wie kriegt man jetzt so einen gleichmäßigen Nachhaltin?

00:19:51: Das ist tricky!

00:19:53: Das kann ich mir leider nicht sagen... dass es kein Geheimnis ist, aber jeder Akustiker und Raumakustiker Wird sich auch fragen, wie macht man das?

00:20:07: Viele werden das natürlich auch wissen oder haben Ideen, wie man so was machen kann.

00:20:11: Hier gibt es eine doppelte Schwierigkeit.

00:20:14: Der Raum ist kreisrund.

00:20:16: Das ist ein Zylinder und dann oben natürlich einen Akkord.

00:20:19: haben wir den.

00:20:21: Und raumakustisch ist das das, was wir niemals wollen.

00:20:24: Keiner baufreiwillig einen kreiserunden Raum aber ich eben schon!

00:20:30: Und warum geht das in so einem Fall?

00:20:32: Weil, in so einen Raum dominiert die Absorption das ganze Geschehen und nicht die Diffusion oder Schallenkung.

00:20:40: Und weil ich wusste... Ich muss in dieser Region von zero drei runter und das braucht immense Mengen an Absorktion, vor allem bei tiefen Frequenzen habe ich dann mal begonnen mit Simulationen um zu schauen wie weit man kommt.

00:20:55: Ich glaube, ein neuartiger Ansatz gefunden habe.

00:21:00: Den Hauptpassabsorber.

00:21:03: Im Kern sind das Hausverbundplatten und Resonatoren unterschiedlichste Größe, unterschiedlichster Abstimmung die dann in Summe bewerken.

00:21:12: Oberhalb von ca.

00:21:14: Hundertheitsaufwärts sind das Standardmelamin-Hardscheume, die wir einsetzen.

00:21:19: Das ist nichts Besonderes daran!

00:21:22: Sondern etwas besonderer ist, dass das Verbumplatten-Resonantoren sind.

00:21:27: Das sind der Metallplaten, die man zwischen zwei Schaumstoffschichten bringt und dann die Wand.

00:21:33: Die vordere Schicht observiert die mittleren und hohen Frequenzen und der Plattenresonantor im Zusammenspiel mit der Wandunterschichtige, die tiefen Frequenz.

00:21:43: Und wenn man hier so einen Raum mit diesen eben rund zehn Metern durchmessen, so behandeln würde alleine Dann würde man im Waschbereich immer noch einen ziemlich starken Anstieg der Nachhaltzeit finden können.

00:21:59: Was machen?

00:22:00: Die Wände sind schon voll, die Dettes ist schon voll!

00:22:02: Was nun?

00:22:05: Und deshalb habe ich den ganzen Boden angehoben und in seitlich geöffnet und da habe ich darunter abgestimmte Resonatoren gebaut, die einfach alles darunter wegziehen.

00:22:15: Das ist das Konzept.

00:22:17: Jetzt bin ich etwas neidisch, weil der Yannick war ja schon bei dir gewesen

00:22:20: im Lecker.

00:22:20: Du bist herzlich eingeladen!

00:22:24: Mach doch mal einen Betriebsausflug.

00:22:27: Das wird mit Angriff.

00:22:28: leben müssen

00:22:28: wir.

00:22:28: Klingt irgendwie so...schweiz finde ich eh ganz

00:22:30: schön muss man sagen.

00:22:31: Ja das ist nicht sehr hässlich.

00:22:36: Bärme ist wirklich schön.

00:22:37: Ja, kann ich auch nicht

00:22:40: empfehlen.

00:22:40: Ich finde das ja auf so vielen Ebenen spannend nur die Zeit aber wahrscheinlich gar nicht das Eis zu diskutieren.

00:22:46: Du musst ja bei sowas.

00:22:48: also für alle die dazu hören dass es spannend ist ja quasi dass man an einerseits diese Resonanzfrequenz treffen muss mit dem Plattenabsorbern und das andere ist ja auch den Pegel.

00:22:55: Also du musst dann die Volumena oder auch wie stark also wie viel Pegel überhaupt aufnehmen kannst.

00:22:59: Ist ja auch entscheidend damit du nachher wenn du viel Bass drauf gibst Bezug auf die Raumgröße und auf die Lautstärke, die noch in dem Raum fahren willst.

00:23:07: Die auch genug was entsorgst oder?

00:23:09: Das interessiert ja Absorber nicht das sind so kleine Leistungen.

00:23:13: Also ein Absorb der interessiert sich nicht für den Schalldruck, der daherkommt, er frisst einfach auf aus dem völlig Wust wie viel.

00:23:21: Das interessiert nicht.

00:23:23: also der Schalldrück... Also es gibt

00:23:24: dort Fältes vom Raum zu der Größe der Absorberger gegeben oder?

00:23:28: Wieviel du einsetzt.

00:23:30: Sie werden sich größer mit der Niedrung der Frequenz, aber...

00:23:38: Die Nachhahnzeit ist nach Sabine zero Komma eins sechs Mal Volumen dividiert durch akkivalente Schallabsorptionsfläche.

00:23:48: Und was ist die akkvalente Schalle?

00:23:50: Das ist der Tegel!

00:23:52: Das ist eben welches Material, an welche Stelle im Raum wie dich und eben mit Todroneplatten, Resonatoren oder Helmholtz-Resonatorn etc.

00:24:01: Aber wenn das mal gegeben ist dann ob ich jetzt leise dort drin spiele oder brüllend laut, das ist dem Absorber völlig

00:24:09: egal.

00:24:10: Man muss sich vorstellen, wenn wir in diesem Raum sagen wir einfach BAM!

00:24:13: Hundertzehntebe machen bei tiefen Frequenzen Ich habe es jetzt nie ausgerechnet aber ich würde mal schätzen da liegt also in der Luft Ein, zwei, akustische Wart.

00:24:24: Also nicht... Also auch die Erwärmung, die wir verarmen werden, weil das dann in Weimarie besetzt wird.

00:24:30: Das ist eben ein Wort vielleicht zwei.

00:24:33: Ich

00:24:34: hätte gedacht da gibt es einen Stammhang!

00:24:36: Nein.

00:24:37: Das ist vielleicht auch ein interessanter Punkt, das gerade auch in der Studia hält.

00:24:41: oder wir haben immer wieder das Verständnis der Kunden.

00:24:46: ja ich habe aber nur einen kleinen Rahmen.

00:24:48: kann ich den Deuterin überhaupt tiefe Töne erzeugen weil eben die Längen sind sehr groß.

00:24:53: geht das dann?

00:24:55: und was sich dann gerne erwähnen ist eigentlich dass ich es selbst gemacht habe.

00:24:59: In Tokio in den Sonny Music Studios ist das kleinste Masteringstudio auf vierzehn Quadratmeter.

00:25:06: Da steht aber erst zwei Punkte eins drin.

00:25:10: Und wie macht man es dort?

00:25:11: Kleine Räume und dann noch ... Das ist natürlich schwierig, aber eben dann macht man entsprechende absorberesonierende Helmhals plus Verbundplatten und so weiter.

00:25:21: Und dann kriegt man also selbst ein solches kleines Volumen mit krassesten Raummoden.

00:25:26: Also das übelste vom Übel.

00:25:29: Die kriegte man runter und den Rest was man nicht runterkriegt equalisiert.

00:25:34: Dann hat man den vollen Genuss.

00:25:36: zwei Meter Abhöht Distanz von zwei Punkt eins Das heißt, unlimitierte Dynamik geht drunter nach zwanzig Jahren und man hat noch keinerlei Nacht.

00:25:47: Also wenn ihr noch irgendwie ein Kindzimmer übrig habt oder so, und ich finde jetzt muss es sein.

00:25:52: Es geht in kleinsten Räumen.

00:25:55: Der Aufwand im Zoo und die Planung... Aktuell

00:25:58: noch geführende Kinder.

00:25:59: Dann noch ein bisschen

00:25:59: Arten vielleicht?

00:26:00: Nur den

00:26:03: Platz für die Resonatoren brauchst du

00:26:04: natürlich

00:26:05: noch im Raum.

00:26:06: Das ist der große Vorteil dieser Entwicklung, die ja das Fraunhofer Institut gemacht hat in Ilmenau vor fünfzehntzwanzig Jahren Wie diese Bau auch auf meinem Music Lab in Bern, wenn ich das hätte bauen wollen ohne Verbundplattenressonatoren.

00:26:21: Es wäre entweder nicht möglich geworden oder es wäre der Innenraum dann wesentlich kleiner geworden.

00:26:27: und dieser Technik der Verbundplattenressonatorin ist wirklich ein Segen für uns als enormen Volumenspark.

00:26:34: Da müssen wir, wenn das Video vorbei ist noch mal in Ruhe darüber reden.

00:26:37: Das ist sehr spannend!

00:26:38: Dass ich

00:26:38: dann kostenpflichtig bin... Ich weiß ja, ja.

00:26:42: Aber du hast da was angesporen?

00:26:44: Was für ein Hey-Wall,

00:26:45: ja?!

00:26:47: Da

00:26:47: wollte immer mal hin, gell?

00:26:50: Aber du hattest etwas Spannendes angesprochen und dazu müssen wir noch ansprechen.

00:26:53: Sony Records Studios in Tokio Wie diese Ausschreibung erfolgt, wie kam das?

00:26:58: Dass du dort, glaube ich, in allen

00:27:00: Studios teilt?

00:27:01: Ja, die haben zwölf Mastering-Seeds und ich glaube, vier unter fünf Ostrings-Sweets.

00:27:05: Da stehen überall eine Zeitpunkt eins.

00:27:08: Und ja wie kam es dazu?

00:27:10: Sonny hatte, ich da denke, acht oder neun oder weinzig Saus hatten den Werbewerb ausgeschrieben... ...und ich verfolge das alles nicht.

00:27:18: Ich würde vielleicht beherben und lese gerne alte Bücher und so was an.

00:27:25: Und über bekannte Fahrer, die machen ein Werbewerk!

00:27:29: Und damals, wirklich, Ich hatte einen Garagebetrieb, ein One-Man-Show.

00:27:34: Ein Mitarbeiter, fünfzig Prozent.

00:27:36: und dann sehe ich das und sehe die Webbewerbsbedingungen als man muss ein Paar hinsenden und der entwickeln muss viele eine Woche dort persönlich sein um das vorzustellen zu kommentieren und so weiter.

00:27:49: Und weil es solche Wettbewerbe ja vielleicht alle dreißigvierzig Jahre gibt, vor allem mit diesem Aufwand.

00:27:55: Also da wurden sechszig Tonne Ingenieure aus aller Welt eingeladen um echte Dopplintests durchzuführen, als Protokolle auszufüllen.

00:28:05: und dann die zweite Objektivierung ist natürlich die Messung also Verzerrungen

00:28:09: etc.,

00:28:10: Frequenzgänge.

00:28:11: Und das haben die Beides gemacht und ich musste meine Lautspreche für sechs Monate dort stehen lassen, damit sie diese Tests durchführen können.

00:28:20: Ja eben!

00:28:21: Ich habe dann halt gewonnen.

00:28:22: Und zwar eben gegen die World-Konkurrenz.

00:28:24: also da war die JBL KII in Spezialversion, die Maesan X-Ten, die Acht Null Eins sind Spezialversionen, PMC, ATC, Kinoshita... Alles was Namen und Namen hat, immerhin den Genelekti Alles was groß, prächtig und so weiter ist, hat dort natürlich mitgemacht.

00:28:47: Das Gewinn dieses Webbewerbs hat dann für mich schon die Lage freund.

00:28:52: Ich habe bisher nur ein Lizenz-Geschäft gemacht.

00:28:55: Ich hab also für verschiedenste Hersteller einfach Entwicklungen gemacht, das verkauft und von diesen Einnahmen habe ich gewünscht.

00:29:03: Und mit dieser Referenz in den Fingern hat sich für mich die Frage gestellt, was mache ich damit?

00:29:08: Und ich wollte eben unter anderem eins nicht.

00:29:10: Er würde nämlich Lautsprecher herstellen und ganz besonders wollte ich niemals Elektronik machen.

00:29:17: Hier sind wir,

00:29:17: oder?

00:29:18: Das sind Lebenspläne,

00:29:20: oder?!

00:29:22: Weil immer man muss das vorschienen und sie Risiken sind.

00:29:25: Das ist mir ja beim

00:29:26: Zufall.

00:29:29: Ich meine, jetzt bin ich sechzig Jahre alt worden und ich kann ein bisschen zurückschauen auf meinen Berufsleben.

00:29:34: Und ich glaube wirklich ohne Übertreibung und auch ohne Untertreibung sagen alle relevanten Dinge die dann... Wirklich weit dafür sind.

00:29:42: Ist wirklich der Zufall, der da in dieses Fenster gibt und dann muss man durchsteigen weil danach ist es zu.

00:29:48: Das habe ich irgendwie glücklicherweise geschafft.

00:29:52: Und so ging das ziemlich elegant.

00:29:55: Man muss sich aber ein bisschen auf die Zunge zergehen lassen.

00:29:56: also das war ja wirklich die Weltelite der Lautsprecherhersteller, die sich da in Tokio versammelt haben Und du als Ron-Man-Show, ich würde mal sagen, als unbekannte Nummer in diesem Zahnrad kommst da hin und gewinnst das Ding.

00:30:12: Da kann man sich schon mal auf die Schulter klopfen.

00:30:14: Also dass wir schon beeindruckend haben.

00:30:15: Ich habe mir das kurz haufen lassen.

00:30:20: Dann kann man das Schweizer Andersdenken durchaus behalten!

00:30:23: Eine Minute zur Seite stellen, das finde ich schon sehr beeindruckend.

00:30:32: Wenn wir jetzt damit zu Recht ganz viele Neugierde geschaffen haben auf deine Produkte dann würde ich sagen, wir gehen jetzt zu unserem Musiktitel und fangen dann an unsere sportliche Marathon hier bezüglich Videotreys und dann könnt ihr da draußen die natürlich alle verfolgen Videos Und genau, dann würde ich sagen der Gast darf anfangen ob sein Musikwunsch quasi in der Playlist landet.

00:30:57: Da ihr mich ja so ein bisschen gebrieft habt habe ich mir das eben überlegt.

00:31:02: und also den Titel den ich vorschlage weil ich dass er auch vergangene Woche selbst noch einmal sehr intensiv angehört haben ist eine Symphonie von Josef Haydn.

00:31:11: Das ist die Nummer dreizehn Also eines seiner früheren schreibt ja hundert fünf teilweise sagt man sogar hundert sieben Symfonien.

00:31:20: Es ist die Symphonie Nr.

00:31:21: XIII, das ist eine der ganz frühen Symphonien, die Josef Haydn in Eisenstadt in diesem Saal, den man heute noch besuchen kann.

00:31:32: Ich kann das alle nur empfehlen.

00:31:36: ...orchestrale Musik macht.

00:31:38: Das ist etwas von prächtigsten, was man sich antun kann erst noch mitten im Burgenland.

00:31:43: Essen ist gut!

00:31:44: Es ist alles gut... Also reißen sie dorthin.

00:31:46: im Sommerhalbjahr wird das bespielt.

00:31:48: die Schlossanlagen sind da.

00:31:50: es ist ein Traum und der Arbeitgeber von Josef Haydn Nikolas der Erste war ein Musiknar.

00:31:57: Anders kann man das gar nicht beschreiben.

00:32:00: Und Haydn, als er dort begonnen hat, hatte nur eine kleine Band, etwa achtzehn-neinzehn Personen zur Verfügung.

00:32:08: Die Symphonie Nummer treizehn ist eines der ersten Symphonien insbesondere der dritte Satz in dem Hayden Experimente durchführt mit der Absicht seinem Fürsten und es geht immer um den Fürsten.

00:32:25: also es ist wie in der Stereophonie Es gibt einen guten Herplatz Und wenn man diesen Saal kennt und die Raumakustik kennt, und weiß was so eine Bein kann – das sind wirklich Traumprofis, die er zur Verfügung hatte.

00:32:38: Dann kann man alles auf diesem einen Hörplatz hinkriegen.

00:32:42: Und Haydn hat das, das ist meine These in meiner Forschung ganz wesentlich getan um seinem Fürsten ganz bestimmte Klangbilder präsentieren zu können.

00:32:52: Und hier ist der sonderbare Fall eben der Haydn macht so ein Stück wie dieser dritte Satz der dreizehnten Symphonie, die die akustische Raumantwort des Saales kompositorisch gebunden nutzt.

00:33:10: Und wie macht er das?

00:33:11: Ich mache nur einen kurzen... Es gibt mehrere Varianten aber einfach um ein bisschen Appetit zu vermitteln.

00:33:17: Wie machte das?

00:33:18: Also im Einfachsten macht man das Jelly plus Kontrabasse, vielleicht ein Fagot und dann irgendwann eine Pauke dazu.

00:33:26: Das heißt man bringt tieffrequente Energie und dann vielleicht schlagartige kleine Pauken oder etwas dazu.

00:33:32: Und was geschieht dann in diesem Saal wenn man am Fürst durch den Hörplatz sitzt?

00:33:37: Als erstes, sagen wir zuerst, spielt eine Flöte und dann kommt vielleicht eine Geige.

00:33:41: Wer kamen musikalisch?

00:33:43: Da ist etwas ganz Feines!

00:33:44: Und dann nimmt das Fahrt auf.

00:33:46: Was hört man denn an?

00:33:47: Dann hört man – ich beschreibe es mir technisch -, dass man als Erst-, also zuerst kann man sehr gut lokalisieren.

00:33:52: Da ist die Geige, da ist die Flöde

00:33:54: usw.,

00:33:54: so jetzt nehmt das Orchester-Fahrt drauf.

00:33:57: Und dann beginnt der sogenannte Quellweitungseffekt.

00:34:00: Das ist ein Schuhschachtel, den er dort vorgefunden hat mit Barocke.

00:34:04: Das heißt, das Orchester wird an den Seitenwänden eigentlich wie gespiegelt.

00:34:08: Die Band wird sozusagen wie vergrößert.

00:34:11: Der Quellweitungseffekt ist einer der schönsten Effekte die wir in dem Konzertzeichen dieses Planeten erleben können.

00:34:17: Wenn der wirklich gut ist, dann allein ist es toll!

00:34:20: Wenn man aber so viel Glück hat wie Haydn, dass die ganze zufällig vorgefunden Eralmann, das ist ein Barocker-Festsaal nichts anderes.

00:34:29: Keine Akkustik, keine Rolle gespielt Wenn man dann so ein Saal vorfindet und die Ohren von Herr Haydn hat, und die Sensibilität dafür, hört man nicht nur sofort den Quelleitungseffekt.

00:34:39: Traumhaft schön ist!

00:34:41: Wenn der gegeben ist und das Orchester spielt lauter, beginnt es einen Umhüllungs-Effekt zu geben.

00:34:48: Und wenn dann sozusagen letzte Stufe zur Fortherfortisse erreicht wird, dann beginnt sich das ganze Ding um einen herumzuwölben.

00:34:57: Und wenn dann Pause kommt, also Generalpause nach so einem Vorteil und der Nachhalt kommt, dann bricht das langsam zusammen bevor es wieder aufgebaut werden kann.

00:35:07: Das ist unfassbar schon!

00:35:10: Das ist reitvoll weil es gibt einen zusätzlichen Bewegungsausdruck neben allem Rhythmus Melodie Harmonie Wechsel was weiß ich rein induziert durch den Raum die Ausstellung des Orchesteres und des Sitzplatzes.

00:35:25: Wenn das kompositurisch mit aufgenommen wurde, funktioniert das ja auch nur in dem Raum?

00:35:30: Ja.

00:35:30: Das ist korrekt so und halten war eben auch sensibel genug, das zu wissen – er hat es ja so gemacht!

00:35:37: Und er hatte viel Geld für ihn können nicht nur mit Symphonie sondern auch mit anderen Werken, die er wurde angeschrieben, schick uns doch bitte wir wollen gerne Und Heiden, wir haben solche Briefe die sind erhalten, antwortet und sagt das würde ich gerne tun aber ihr habt nicht die Aufführungsverhältnisse für diese Musik.

00:35:54: Sie ist für diesen Ort berechnet.

00:35:56: Wahnsinn!

00:35:57: Also

00:35:58: unglaublich um den Punkt noch fertig zu machen oder was dort geschieht?

00:36:02: Heiden ist in der historischen Musikwissenschaft bekannt dafür dass er an der Unterscheidung zwischen Kammermusik und symphonischer Musik die für uns heute gläufig ist erst steht genau an diesem Punkt.

00:36:15: Er macht unendlich viel Kammermusik und er macht sehr viel symphonische Musik, und der hat alle Aufführungsstätten in Eisenstadt zur Verfügung um das zu tun.

00:36:25: Und was wir also dort erleben können mit diesem Beispiel ganz besonders Das ist die Konjunktion Die Verbindung von Symfonie- und Schuhschachtelförmigem Konzertsaal Also alle nachfolgenden Musikvereinbarsten Konzerte gebaut bei uns in Bern hier in Deutschland viele Das geht alles auf.

00:36:44: diese Aufführung steigte zurück.

00:36:49: Wenn ihr nicht schon summerfair in Projekten habt, das August und so wird es also bespielt.

00:36:54: Und ich habe dort mehrere Konzerte drin gehört.

00:36:58: und wenn man einen guten Platz hat... Man muss einen gutenplatz nehmen!

00:37:04: Das ist ein Traum

00:37:05: Cool.

00:37:06: Hast du denn eine Empfehlung von der Aufnahme, wo die Daten entstanden sind?

00:37:09: Ja es gibt Leute... Also es gibt vom MTG.

00:37:12: Herr Dablinghaus hat tolle Aufnahmen gemacht.

00:37:15: da gibt's mindestens drei oder vier die auch unter diesem Leibler-Schinsen aber dazu gehört die Nummer dreizehn nicht.

00:37:21: das ist ein eben eigentlich ein experimentelles Stück Aber es wurden alle symphonieren unter Adam Fisher, den Dirigenten Adam Fisher in Eisenstadt aufgezeichnet.

00:37:34: Ich glaube über zehn Jahre mit unterschiedlicher Technik.

00:37:38: Und diese Sammlung von all diesen Aufnahmen vor Ort gemacht, die kann man für kleines Geld also deutlich unter hundert Euro's Brilliant Classics kaufen.

00:37:48: Also für alle, die gerne symphonische Musik haben das ist ein Fundus!

00:37:52: Und dort ist dann eben diese Nummer dreizeh nach Hoboken.

00:37:56: Es ist dort drin und der dritte Satz ist so einer der ersten, wo man wirklich direkt zeigen kann.

00:38:02: Hier macht er die Sechs.

00:38:03: So eine Musik schreibt man nicht, wenn man nichts so etwas verloren hat.

00:38:08: Sonst kommt man nicht darauf an.

00:38:10: Richtig

00:38:10: spannend!

00:38:12: Ich glaube, ich ziehe mein Musiktitel zurück.

00:38:14: Lass das so stehen!

00:38:15: Das war nicht so fachend.

00:38:18: Habt zu lange gesprochen?

00:38:19: Also

00:38:19: sag ich doch!

00:38:20: Willst

00:38:23: du das mal?

00:38:24: Ich lass das so... Ja.

00:38:25: Ich gebe euch noch einen mit ein kurzen weil ich hatte eine Vorführung die Tage schöner und ähm da sind.

00:38:30: äh also dagegen kann ich nichts sagen.

00:38:32: aber äh äh sind ähnliche Musiker aus London ähm die damals ähm sixty-fünf dieses Album aufgenommen haben.

00:38:38: Und das ist der fünfundsechzig und zwar ist es Don Rindell Spielt es Tenorsachsophon, ist eine Jazz Quintet.

00:38:44: Don Randell und Iain Carr als Quintett und der Song ist

00:38:48: Blue Moskel

00:38:50: oder so?

00:38:50: Also M-O-S-Q-U-E

00:38:52: weiß

00:38:52: nicht wie man das ausspricht.

00:38:54: Fand ich sehr schön, ganz toll aufgenommen für die damalige Zeit und selbst heute noch sehr schön zu hören.

00:39:01: Das kommt alles in die Shownotes und natürlich in die...

00:39:03: Ja gut dann

00:39:03: mache ich jetzt doch noch!

00:39:07: Ich bin ja ein ausgewiesener Steam-Fan und

00:39:10: der

00:39:11: liebe Jürgen, den wir vor gar nicht allzu langer Zeit eine sehr schöne Anlage.

00:39:16: Keine Straußlautsprecher aber andere wirklich schöne Lautsprecher geliefert haben hat mir geschickt seit neuestem klingt alles gut bei mir Aber den Song oder das Album muss dir anhören Und dass ist das neue Album jetzt gerade erschienen am sechsten zwanzend juli live erzähle ich glaube ich spreche es richtig außer hoffen zumindest reichsmuseum In einem kathedralen, ähnlichen Umgebung sehr viel Hall.

00:39:40: Er sitzt da mit seine Akustikgitarre spielt und singt und macht seine ganzen großen Songs und Message in a Bottle ist ein Highlight.

00:39:48: Überragend

00:39:49: gut aufgenommen.

00:39:50: Ich dachte, das wären quasi neue Tracks.

00:39:51: Dann will ich es doch hören!

00:39:52: Weil das zuletzt unser lieber Thomas kam und wir haben die Schaltplatten jetzt schon im Laden.

00:39:57: Die sind nämlich heute angekommen.

00:39:59: Ist das dabei?

00:40:00: Ja, er hat davon stabbelt mir gezeigt.

00:40:02: Aber ich habe gesagt, keine Interesse, die letzten Sachen mochte ich nicht.

00:40:04: so.

00:40:04: aber dann ist das ja... Das musst

00:40:06: du hören weil genau nachdem ihr aufgehört habt diese Hare Krishna Selbstfindungsphase irgendwann abzulegen Das kann man nicht wieder hören, muss ich sagen.

00:40:20: Er hat mal gesagt das fand ich ganz spannend.

00:40:22: dass war die Musik der immer machen wollte aber geträgert von den Medien und von seinen Labels nicht machen durfte.

00:40:29: so und das muss man natürlich dann schon respektieren auch wenn man da vielleicht nicht unbedingt die breite Masse bricht.

00:40:35: vor allem wenn man gerade nach polis aufhört und fängt damit an war ein bisschen schwierig.

00:40:43: Wir gehen damit jetzt in die Videotree, wünschen euch allen viel Spaß beim Musiko und bis zur nächsten Woche.

00:40:49: Ciao!